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Antrag auf Vollmitgliedschaft: neue Herausforderungen für Ungarn und die Europäische Union

Wolfgang Ochel () and Judit Habuda

ifo Schnelldienst, 1994, vol. 47, issue 15, 16-24

Abstract: Ungarn möchte bis zum Jahr 2000 Mitglied der Europäischen Union sein. Dabei hofft man, Vorteile aus einer intensiven Arbeitsteilung mit der nahegelegenen EU und ihrem bedeutenden Markt zu ziehen (billige Importgüter, Effizienzsteigerung der Unternehmen, mehr Innovationstätigkeit, Exportchancen,Beschäftigungslage verbessern). Wichtige Betrittsvoraussetzungen sind der Aufbau eines demokratischen Rechtsstaat, Einhaltung der Menschenrechte, Einführung der Marktwirtschaft und einen erfolgreichen Abschluß der Transformationsprozesse. Weiterhin ist eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und des Pro-Kopf-Einkommens von großer Bedeutung. Trotz aller Verbesserungen, wird Ungarn als Mitgliedsland in den Genuß der Mittel der EU-Strukturfonds kommen. Die 40,5 Mrd. ECU, die 1990 für die gemeinsame Agrarpolitik und für die Strukturfonds in der EU bereitgestellt worden sind, hätten im Falle eines Beitritts Ungarns um 4,5 bis 7,5 % erhöht werden müssen.Der Bericht beschreibt weiter die Konsequenzen eines EU-Beitritts für die Wirtschafts- und Finanzpolitik Ungarns sowie die Möglichkeiten, die die Wirtschafts- und Währungsunion ab 1999 mit sich bringt.

Keywords: Ungarn; Europa; Einkommen; Strukturpolitik; Öffentlicher Haushalt; Wirtschaftspolitik; Geldpolitik; Arbeitsmarkt; Internationale Arbeitsmobilitä; Inflation (search for similar items in EconPapers)
Date: 1994
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