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Deutsche Direktinvestitionen: der Strukturwandel setzt sich fort

Axel J. Halbach

ifo Schnelldienst, 1994, vol. 47, issue 24, 18-21

Abstract: Der Bericht enthält eine Analyse der deutschen Direktinvestitionen der Jahre 1989 bis 1993. Dabei wurde festgestellt, daß sich die deutschen Direktinvestitionen in der Dritten Welt auf niedrigem Niveau stabilisiert haben. Der Transfer in die Reformländer nimmt zu Lasten der etablierten Industrieländer stetig zu. In Deutschland investieren zum großen Teil nur die Industrieländer der EU sowie die USA und Japan. An der Position Deutschlands als Nettokapitalexporteur hat sich nichts geändert. In den letzten 5 Jahren lagen die deutschen Direktinvestitionen um 13 bis 26 Mrd. DM p.a. über den Direktinvestitionen des Auslands in der Bundesrepublik. Deutschland bleibt damit nach Japan, das 1993 mit einem Nettoguthaben im Ausland von 610 Mrd. US-$ mit großem Abstand an erster Stelle steht, die zweitgrößte Gläubigernation der Welt mit 257 Mrd. US-$. 70 bis 75 % der deutschen Direktinvestitionen in Industrieländer gehen in das benachbarte Westeuropa. Die USA dagegen haben als Zielland erheblich an Bedeutung verloren. Eine erstaunlich geringe Rolle spielt Japan. Nur 1 bis 1,5 % der deutschen Investitionen fließen nach dort.

Keywords: Industriestaaten; Deutschland; Entwicklungsländer; Direktinvestition; Transformationsländer; 1989; 1993; Strukturwandel; Kapitalexport; Gläubiger (search for similar items in EconPapers)
Date: 1994
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