Strategische Unternehmensverflechtung in Japan (Keiretsu): Vorteile im internationalen Wettbewerb?
Hanns-Günther Hilpert
ifo Schnelldienst, 1994, vol. 47, issue 27, 17-24
Abstract:
Der Bericht befaßt sich mit der strategischen Unternehmensverflechtung in Japan. Diese Zusammenarbeit der Unternehmen hat zwei dominante Ausprägungen. Zum einen die horizontale Verbundgruppe, deren Kern aus etwa 20 Großunternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen besteht. An diese siedeln sich eine Vielzahl von Zuliefer- und Vertriebsbetriebe an. Zum zweiten ist die vertikale Verbundgruppe zu nennen, die sich um ein großes Industrieunternehmen angliedert. Da die Verbindung zwischen den Firmen so eng ist, scheint es, als ob es sich um ein einziges Unternehmen handelt. Das System der langfristigen Vertragsbeziehung ist nicht nur für Eigentümerstrukturen und den Personalbereich prägend, sondern auch für die Bankbeziehungen, Zuliefererbereich und die Organisation. Die Keiretsu-Struktur wird als eine intermediate Organisation angesehen, die sich durch langfristig festgelegte Vertragsbeziehungen zwischen den Unternehmen bei gleichzeitig geringem Integrationsgrad innerhalb der Unternehmen selber kennzeichnet. Der Bericht stellt die Vorteile und Nachteile solcher Beziehungen gegenüber, bewertet die Funktion in ausgewählten Branchen und zieht einen Schluß aus europäischer Sichtweise.
Keywords: Japan; Unternehmenskooperation; Organisation; Marktmacht (search for similar items in EconPapers)
Date: 1994
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