Handelskooperationen in Westeuropa: Bedeutung für den Wettbewerb auf den Konsumgütermärkten
Christine Ahrens
ifo Schnelldienst, 1994, vol. 47, issue 29, 18-26
Abstract:
In den westeuropäischen Ländern stehen die Unternehmen des Einzelhandels in einem Systemwettbewerb: Fast überall haben sich kleinere und mittlere Einzelhändler in Kooperationen zusammengeschlossen, um ihre Marktpositionen gegenüber den Filialunternehmen großer Handelsgruppen zu verteidigen. Entsprechend der noch wenig einheitlichen "Handelslandschaft" weist auch die Bedeutung der Zusammenschlußformen noch erhebliche Unterschiede zwischen den europäischen Ländern auf. Generell sind Kooperationssysteme des Handels in den nord- und mitteleuropäischen Ländern wesentlich stärker entwickelt als in den Staaten des Mittelmeerraums. Vor allem im Non-Food-Bereich ist der Organisationsgrad in den nördlichen Ländern - mit Ausnahme von Großbritannien,wo zentral geführte Filialunternehmen dominieren, - erheblich höher. Aufgrund der nationalen Unterschiede muß in jedem Land separat geprüft werden, ob durch Auslagerung bestimmter Funktionen auf eine Kooperationszentrale der Wettbewerb zwischen den Distributionsstufen eingeschränkt oder gefördert wird.
Keywords: Handelskooperation; Handel; Handelsabkommen; Außenhandel; Westeuropa; Konsumgüterhandel; Wettbewerb (search for similar items in EconPapers)
Date: 1994
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