Belgien
Oscar-Erich Kuntze
ifo Schnelldienst, 1995, vol. 48, issue 06, 29-36
Abstract:
In Belgien ist 1994 die konjunkturelle Erholung vermutlich langsamer vorangekommen als in den meisten anderen westeuropäischen Ländern, aber auch hier schneller, als ursprünglich erwartet worden war. Das reale Bruttoinlandsprodukt nahm um gut 2 % zu. Die Zunahme der Ausfuhr von Gütern und Dienstleistungen betrug wahrscheinlich rund 6 %. Der Import expandierte um etwa 5 %. Der reale Außenbeitrag verbesserte sich erneut, und das Aktivum der Leistungsbilanz stieg bei kaum veränderten Terms of Trade auf eine Größenordnung von 500 Mrd.bfr. Die Arbeitslosenquote lag im Jahresdurchschnitt um fast 1 Prozentpunkt höher als 1993. Die Wirtschaftspolitik wird insgesamt im Laufe von 1995 allmählich bremsend auf die Konjunktur wirken und die leicht restriktive Linie 1996 fortsetzen. Sie bleibt auf drei Ziele konzentriert: Konsolidierung der öffentlichen Finanzen, Stabilisierung des Preisniveaus und des Franc-Kurses gegenüber der D-Mark sowie die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der belgischen Wirtschaft gegenüber dem Durchschnitt der wichtigsten Handelspartner. Die Finanzpolitik wirkt 1995 und 1996 restriktiv.
Keywords: Belgien; Industrie; Produktion; Preis; Lohn; Außenhandel; Währung; Finanzpolitik; Wechselkurspolitik; Einkommenspolitik (search for similar items in EconPapers)
Date: 1995
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