Bayern und China: alte Beziehungen nützen der Wirtschaftsentwicklung
Anton Gälli
ifo Schnelldienst, 1995, vol. 48, issue 09, 03-04
Abstract:
Die bevorstehende Reise von Ministerpräsident Stoiber nach China bekundet ein spezielles Interesse des Freistaats an Fernost im allgemeinen und am "Reich der Mitte" im besonderen, das in Bayern auf eine lange Tradition zurückblicken kann. Wenn man jedoch die aktuellen Wirtschaftszahlen betrachtet, sind die faktischen Resultate derzeit eher bescheiden. 1993 erreichten die bayerischen Ausfuhren in die Volksrepublik einen Wert von 1,6 Mrd. DM, der von den entsprechenden Einfuhren in Höhe von 1,9 Mrd. DM noch übertroffen wurde. Bezogen auf den gesamten bayerischen Außenhandel ergab dies bei den Ausfuhren einen Anteil von schmalen 1,6 % und bei den Einfuhren einen solchen von 2,3 %. Der große chinesische Markt ist trotz mancher Anreize auch mit zahlreichen Problemen behaftet. Mit dem absehbaren Lebensende des Stabilisators Deng Xiaoping wachsen die Risiken. Die Wachstumsraten der letzten Jahre sind beeindruckend - aber sie dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, daß sie von einer sehr niedrigen Basis ausgehen. Im Zeitraum 1983 bis 1993 wuchs das Volkseinkommen pro Kopf um 7,1 % jährlich und lag damit zuletzt bei 490 US-$.
Keywords: Wirtschaftslage; China (Volksrepublik); Bayern; Handel; Export; Außenhandel; Import; Patent; Franchising; Joint Venture (search for similar items in EconPapers)
Date: 1995
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