Industrie: Kapazitätsauslastung erneut gestiegen
Jürg-Dieter Lindlbauer
ifo Schnelldienst, 1995, vol. 48, issue 22, 03-07
Abstract:
Nach den Ergebnissen des ifo Konjunkturtests nutzten die Betriebe des westdeutschen verarbeitenen Gewerbes im Juni 1995 ihre Anlagen durchschnittlich zu 86,1% (saisonbedingt, gemessen an der betriebsüblichen Vollauslastung). Bei der vorangegangenen Befragung im März 1995 lag der Wert bei 85,4%. Die Reichweite der Auftragsbestände blieb mit 2,7 Produktionsmonaten auf dem gleichen Stand. Die Urteile über Auftragsreserven verschlechterten sich leicht; mit einer Verringerung der Ausfuhren wurde in dieser Berichtsperiode nicht gerechnet. Bei der Einschätzung der Gesamtaussichten erwarteten die Unternehmen keine Veränderungen. Die Produktionspläne deuteten auf eine Stagnation der Fertigung im dritten Quartal hin. Die Einschätzung des derzeitigen Anlagenbestandes, mit Sicht auf ein Jahr im voraus, hat sich leicht verschlechtert. Im Vorproduktbereich stieg die Nutzung der Produktionsmöglichkeiten von 86,3% im März auf 86,6% im Juni leicht an. Die Auftragsbestände blieben mit 2,3 Produktionsmonaten unverändert. Die Investitionsgüterhersteller nutzten ihre Produktionsmöglichkeiten zu 85,3% (im Vergleich zu 82,7% im März). Die Auftragsbestände hielten sich bei 4,4 Produktionsmonaten. Im Gebrauchsgüterbereich sank der Auslastungsgrad von durchschnittlich 87,1% im März auf 86,7% im Juni, während die Auftragsreserven von 1,9 auf 2,0 Produktionsmonaten anstiegen. Im Verbrauchsgüterbereich ließ der Nutzungsgrad von 83,4% im März auf 82,0% im Juni nach. Die Auftragsbestände gingen von 2,7 auf 2,3 Produktionsmonate zurück.
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Date: 1995
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