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Stärken und Schwächen Deutschlands im internationalen Wettbewerb um Einkommen und Arbeitsplätze

Marlies Hummel

ifo Schnelldienst, 1996, vol. 49, issue 03, 03-18

Abstract: Der Bericht faßt die Ergebnisse des Strukturberichts 1995 zusammen. Die vereinigungsbedingte stärkere Binnenorientierung stimulierte Investoren auch in Sektoren, die im langfristigen Trend weniger wachstumsstark sind. Das Wachstum des Dienstleistungssektors reichte nicht aus, um die Arbeitsmarktproblem zu lösen. Trotz der Vollendung des Binnenmarktes und der Erweiterung der EU entwickelten sich die Ausfuhren relativ schwach. Ursachen sind in stärkeren Inlandsorientierung und im verschärften Konkurrenzdruck der Hochtechnologieländer zu suchen. Um dem Wettbewerb zu begegnen, vertieften die deutschen Unternehmen ihre Spezialisierung. Dies ermöglichte ein sicheres, aber nur langsames Wachstum der deutschen Ausfuhren. Weiterhin wurden dynamische Technikfelder erschlossen, die einen mittelfristigen Erfolg in der Auslandsnachfrage erwarten lassen. Deutsche Unternehmen bedienen die Nachfrage aus dem Ausland zunehmend durch die Produktion vor Ort. Direktinvestitionen werden hauptsächlich zur Exportsicherung und zur Erschließung von Märkten vorgenommen. Standortverlagerungen aufgrund von Lohnkostenentwicklungen waren nur vereinzelt zu beobachten.

Keywords: Deutschland; Internationaler Wettbewerb; Einkommen; Arbeitsmarkt; Dienstleistung; Verarbeitendes Gewerbe; Investitionsgüterindustrie; Lohn; Konsumgüterindustrie; Handel (search for similar items in EconPapers)
Date: 1996
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