Südafrika zwei Jahre nach der politischen Wende: Probleme und Ängste überschatten positive Entwicklung
Axel J. Halbach
ifo Schnelldienst, 1996, vol. 49, issue 15, 22-29
Abstract:
Die südafrikanische Wirtschaft hat sich 1995 relativ günstig entwickelt. Trotz eines dürrebedingten Rückgangs der Agrarerzeugung um 15 % und einer um 3,5 % geringeren Bergbauerzeugung wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 3,5 %. Das war die höchste Rate seit 1988. Für 1996 wird mit einem Anstieg des realen BIP um 4 % gerechnet. Die wirtschaftliche Belebung war allerdings nur von einem äußerst schwachen Beschäftigungswachstum begleitet. Zwischen Juni 1994 und Juni 1995 wurden im formellen Sektor außerhalb der Landwirtschaft nur gut 44.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, während jährlich mindestens 700.000 Personen auf den Arbeitsmarkt drängen. Das vor zwei Jahren als vielversprechende Zukunftsvision verkündete Reconstruction and Development Programme (RDP), das u.a. die Schaffung von 2 Mill. Arbeitsplätzen vorsah, ist gescheitert. Es soll durch ein neues Zehnjahresprogramm abgelöst werden, das allerdings teilweise auch von unrealistisch optimistischen Prämissen ausgeht.
Keywords: Südafrika; Wirtschaftsreform; Wirtschaftslage; Dienstleistung; Arbeitslosigkeit; Wirtschaftsstruktur; Währung; 1995; Produktion; Großhandel (search for similar items in EconPapers)
Date: 1996
References: Add references at CitEc
Citations:
There are no downloads for this item, see the EconPapers FAQ for hints about obtaining it.
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:ces:ifosdt:v:49:y:1996:i:15:p:22-29
Access Statistics for this article
ifo Schnelldienst is currently edited by Marga Jennewein
More articles in ifo Schnelldienst from ifo Institute - Leibniz Institute for Economic Research at the University of Munich Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by Klaus Wohlrabe ().