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Ungünstige Bedingungen für die betriebliche Altersversorgung

Wolfgang Ruppert

ifo Schnelldienst, 1997, vol. 50, issue 28, 10-19

Abstract: Das ifo Institut hat im vergangenen Jahr die siebte Erhebung zur Situation der betrieblichen Altersversorgung im verarbeitenden Gewerbe und im Handel durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, daß das Ziel der Bundesregierung, die betriebliche Altersversorgung auf möglichst viele Arbeitnehmer auszudehnen, seit der letzten Umfrage im Jahr 1993 erneut verfehlt wurde. Die negative Entwicklung hat sich aufgrund des Personalabbaus in den Unternehmen sogar noch verschärft. In Westdeutschland war Mitte 1996 in den beiden Sektoren zusammen mit rund 5 Millionen deutlich weniger Personen eine betriebliche Altersversorgung bereits zugesagt oder verbindlich in Aussicht gestellt als 1993 (5,5 Millionen). Der Handlungsspielraum für Leistungsverbesserungen ist seit der letzten Umfrage enger geworden, Leistungseinschränkungen wurden dagegen häufiger vorgenommen. In den neuen Bundesländern, die erstmals in die Befragung einbezogen wurden, ist die betriebliche Altersversorgung wesentlich weniger verbreitet: im verarbeitenden Gewerbe können nur 10% (alte Länder: 65%) und im Handel 17% (29%) der Beschäftigten mit einer betrieblichen Altersversorgung rechnen. Ob die Unterschiede längerfristig ausgeglichen werden können, ist angesicht des großen Abstands und der wirtschaftlichen Problematik fraglich.

Keywords: Deutschland; betriebliche Altersversorgung; Handel; Verarbeitendes Gewerbe (search for similar items in EconPapers)
Date: 1997
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