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Fachbehörden als Wettbewerbshüter?

Bernhard Duijm

ifo Schnelldienst, 2000, vol. 53, issue 12, 03-10

Abstract: Die Notwendigkeit, Wettbewerb als primären Koordinationsmechanismus in marktwirtschaftlichen Systemen durch eine staatliche Wettbewerbspolitik aktiv zu sichern und zu fördern, wird von den meisten Politikern und Wissenschaftlern anerkannt. Weniger Übereinstimmung besteht insichtlich der institutionellen Ausgestaltung der Wettbewerbspolitik. Dies gilt in besonderem Maße für die Frage, ob eine für die gesamte Volkswirtschaft einheitliche oder eine sektoralisierte Wettbewerbspolitik betrieben werden soll. Die letztgenannte Form bietet die Möglichkeit, diesen Teilbereich der Ordnungspolitik für strukturpolitische Ziele einzusetzen. Dies erfolgt etwa dadurch, dass in verschiedenen Branchen Wettbewerbsbeschränkungen in unterschiedlichem Umfang gesetzlich zulässig sind oder in der Rechtsanwendung geduldet werden, ohne dass zwischen diesen Branchen Unterschiede bestehen, die aus marktwirtschaftlicher Sicht eine differenzierende Ordnungspolitik rechtfertigen.

JEL-codes: D40 P17 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2000
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