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Einwanderungspolitik: Ein Wettlauf um Skills - die Praxis Australiens, Neuseelands, Kanadas und der USA

Wolfgang Ochel ()

ifo Schnelldienst, 2000, vol. 53, issue 31, 30-36

Abstract: Die Zuwanderungsdiskussion in Deutschland ist in Bewegung geraten. Durch die so genannte Green-Card-lnitiative können lT-Spezialisten aus Nicht-EU-Staaten seit jüngster Zeit ohne besonderen Visumsantrag befristet nach Deutschland kommen. Darüber hinaus wurde eine unabhängige Kommission »Zuwanderung« eingesetzt, die konkrete Empfehlungen für eine zukünftige Zuwanderungspolitik erarbeiten soll. Für die anstehende Diskussion in Deutschland dürfte es von Interesse sein, wie andere Länder ihre Zuwanderungspolitik gestalten. Die Einwanderungspolitik der klassischen Einwanderungsländer Australien, Neuseeland, Kanada und USA ist dadurch gekennzeichnet, dass der Einwanderung aus Wirtschafts- und Arbeitsmarktgründen eine zunehmende Bedeutung gegenüber anderen Arten der Einwanderung beigemessen wird. Innerhalb der »ökonomisch motivierten« Einwanderung spielen kurzfristige, am Arbeitskräftebedarf orientierte Ziele zwar noch eine Rolle. Langfristige Einwanderungsziele wie die Steigerung der Dynamik in der Wirtschaft, eine dauerhafte »employability« der Einwanderer sowie deren gesellschaftliche lntegrationsfähigkeit werden aber immer wichtiger.

Keywords: Einwanderung; Arbeitskräfte; Qualifikation; Australien; Neuseeland; Kanada; Vereinigte Staaten (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: F22 O57 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2000
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