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Arbeitsmarktflexibilität: Gehen die Reformen in die richtige Richtung?

Ursula Engelen-Kefer, Dietmar Heise, Norber Berthold and Jrgen Kromphardt

ifo Schnelldienst, 2001, vol. 54, issue 03, 03-16

Abstract: Die Veränderungen der Arbeitswelt verlangen neue Regulierungen des Arbeitsmarktes. Für Dr. Ursula Engelen-Kefer, stellvertretende Vorsitzende des DGB, gehen die bereits durchgeführten Reformen und die Reformvorhaben der Bundesregierung in die richtige Richtung: "Es ist nicht zu erwarten, dass der Aufbau von Arbeitsplätzen behindert wird, andererseits wird aber auch die Konkurrenzsituation der Unternehmen nicht derart verschlechtert, dass sie genötigt sind, Arbeitsplätze abzubauen." Dietmar Heise, Hauptgeschäftsführer des BDA, dagegen befürchtet, dass das Reformpaket der Bundesregierung zu "einer weiteren Erstarrung des Arbeitsmarktes sowie einer Verfestigung der hohen Sockelarbeitslosigkeit" führen wird. Auch Prof. Dr. Norbert Berthold, Universität Würzburg, plädiert für eine deutliche Deregulierung des Arbeitsmarktes. Prof. Dr. Jürgen Kromphardt, Technische Universität Berlin und Mitglied des Sachverständigenrates, bezweifelt, "dass eine Deregulierung des Arbeitsmarkts positive Folgen für die Beschäftigung hätte. Was für mehr Beschäftigung Not tut, ist eine höhere Nachfrage nach Arbeit aufgrund einer verbesserten Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen ... sowie eine gleichmäßigere Verteilung der Arbeit auf Beschäftigte und Erwerbsarbeitsuchende."

Keywords: Arbeitsmarkt; Deutschland; Arbeitsmarktflexibilisierung (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: J21 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2001
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