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Verfehlte Familienpolitik: Können wir uns Kinder noch leisten?

Notburga Ott, Gerhard Engelbrech, Heinz Lampert and Andreas Storm

ifo Schnelldienst, 2001, vol. 54, issue 12, 3-16

Abstract: In Deutschland ist die Familienpolitik zu einem Kernthema der Politik und der Öffentlichkeit geworden. Die anhaltend niedrige Geburtenrate wird weitreichende Folgen für alle öffentliche Bereiche mit sich bringen. Um einen Wandel zu bewirken, plädiert Prof. Dr. Notburga Ott, Universität Bochum, für einen Paradigmenwechsel in der Familienpolitik: »Ansätze, die allein auf einen deutlich erhöhten Transfer für Familien setzen, weisen dabei in die falsche Richtung«. Für Gerhard Engelbrech, IAB Nürnberg, konterkariert dieser Ansatz sogar das Ziel, die Geburtenrate zu erhöhen: »Finanzielle Förderung von Familien ist aber ein schwacher Stimulus zur Erhöhung der Geburtenrate und wirkt sowohl der Chancengleichheit von Frauen am Arbeitsmarkt wie auch dem zunehmenden Fachkräftebedarf entgegen. Die dadurch gebundenen Gelder fehlen für bessere Rahmenbedingungen außerhäuslicher Betreuungsangebote, mit denen wirksamer dem demographischen Wandel entgegengesteuert wird.« Dagegen halten Prof. Dr. Heinz Lampert, em. Universität Augsburg, und Andreas Storm, MdB, CDU/CSU-Fraktion, neben anderen Maßnahmen eine deutliche Verbesserung der finanziellen Lage von Familien für unbedingt erforderlich, um eine gerechte Lastenverteilung zwischen Eltern und Kinderlosen zu erzielen.

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JEL-codes: J12 J13 J16 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2001
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