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Südafrika, Namibia, Simbabwe 2001/02: Stabilität und Chaos liegen dicht beieinander

Axel J. Halbach

ifo Schnelldienst, 2002, vol. 55, issue 14, 17-26

Abstract: Ende Juni fand im kanadischen Bergdorf Kananaskis in den Rocky Mountains der G-8-Wirtschaftsgipfel der weltweit führenden Industrienationen statt. Dabei war ein ganzer Tag der von Afrika selbst eingebrachten Entwicklungsinitiative für den Kontinent Nepad (New Partnership for Africa's Development) gewidmet. Zu den Voraussetzungen, um Nepad zu mehr als nur zu einer Absichtserklärung werden zu lassen, gehören als wichtigste die Demokratisierung des Kontinents und verantwortungsvolle, dem Wohl ihres Landes verpflichtete Regierungen. Hiervon ist Afrika als Ganzes noch weit entfernt. Der Süden des Kontinents kann als ein Spiegelbild der Hoffnungen, Probleme und Nöte des gesamten Kontinents gelten: Südafrika ist das positive Beispiel, wie ein Land trotz einer besonders schweren historischen Hypothek die Kraft finden kann, die Lösung seiner Probleme mit rechtsstaatlichen Mitteln und einer vernünftigen Wirtschaftspolitik anzugehen. Auch Namibia vermittelt - trotz aller Probleme - ein positives Bild, während Simbabwe, das einst als afrikanisches Musterland gelobt wurde, heute ein Beispiel von Chaos auf dem Kontinent ist.

Keywords: Politische Stabilität; Wirtschaftliche Instabilität; Wirtschaftslage; Konjunkturpolitik; Südafrika; Namibia; Simbabwe (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: O20 O55 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2002
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