Der Wettbewerbsfaktor Zeitarbeit in der Automobilindustrie
Ferdinand Dudenhöffer and
Carina Büttner
ifo Schnelldienst, 2006, vol. 59, issue 09, 30-36
Abstract:
Bei der Ausrichtung der Automobilindustrie in Deutschland spielen die Faktoren Flexibilität und Innovationsfähigkeit eine Schlüsselrolle. Neue Werke, wie das BMW-Werk in Leipzig, konnten nur realisiert werden, weil es möglich wurde, die Kapazitätsnutzung in einem Korridor zwischen 80 und 140% ohne Personalzusatzkosten, wie etwa Überstundenzuschläge, zu vereinbaren. Ferdinand Dudenhöffer und Carina Büttner, Center Automotive Research (CAR) an der FH-Gelsenkirchen, untersuchen, welche Rolle bei der Verbesserung "Beschäftigungsflexibilität" dem Instrumenten Zeitarbeit zukommt. Ihre Unternehmensbefragungen ergaben, dass Zeitarbeit im Produktionsbereich der Automobil- und Zulieferindustrie heute Alltag ist. Neben dem Produktionsbereich stellen Verwaltung, Logistik und Vertrieb zusätzlich Potentiale dar, so dass der Einsatz der Zeitarbeit in der Automobilindustrie in den nächsten Jahren in Deutschland weiter anwachsen wird. Dabei sind Zeitarbeiter keine Billigarbeiter mehr, sondern qualifizierte Arbeitnehmer, die erlauben, die Flexibilität der Unternehmen wesentlich zu verbessern. Genau darin sehen die Autoren den größten Vorteil der Zeitarbeit für die Branche.
Keywords: Leiharbeit; Wettbewerb; Kraftfahrzeugindustrie; Lieferant; Arbeitszeitflexibilisierung; Deutschland (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: J21 L92 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2006
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