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Ein ökonomischer Ansatz zur Lösung des CO2-Problems in der Autoindustrie: Der CO2-Handel in einem Mehrstandardmodell

Ferdinand Dudenhöffer

ifo Schnelldienst, 2007, vol. 60, issue 18, 10-15

Abstract: Die Automobilhersteller sind aufgerufen, bis zum Jahr 2012 die Emissionen der, in der EU verkauften, Neuwagen im Durchschnitt auf 130 g CO2 pro Kilometer zu begrenzen. Die Technik dazu ist vorhanden. Was fehlt, ist ein ordnungspolitischer Rahmen zur Umsetzung des Ziels. Ferdinand Dudenhöffer, Center Automotive Research (CAR) an der Fachhochschule Gelsenkirchen, entwickelt einen Vorschlag, wie der CO2-Handel in einem Mehrstandardmodell hierzu die beste Möglichkeit bietet. Seiner Meinung nach ist der einfachste und beste Weg zur Umsetzung des von der EU-Kommission vorgegebenen Ziels der europäische Emissionshandel. In einem einfachen Modell hatte Dudenhöffer das CO2-Handelssystem im ifo Schnelldienst Nr. 5/2007 vorgestellt. Zentrale Prämisse des Handelsmodells ist, dass jeder Autohersteller pro Fahrzeug eine kostenlose Erstausstattung an Emissionsrechten in Höhe von 130 g CO2/km erhält. Jeder Autohersteller darf nur dann Fahrzeuge in der EU verkaufen, wenn diese entsprechende CO2-Rechte besitzen. Will also beispielsweise Porsche einen Cayenne Turbo mit Emissionen von 350 g CO2/km verkaufen, muss es etwa bei Smart Rechte zukaufen. In diesem Artikel erweitert Dudenhöffer das einfache CO2-Handelsmodell mit einem Standard zu einem Mehrstandardmodell, indem er den CO2-Ausstoß nach Fahrzeugklassen differenziert.

Keywords: Kraftfahrzeugindustrie; Emissionshandel; Deutschland (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: F18 Q48 Q54 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2007
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