Nachtrag: Ende der Hauptschule - Ausweg aus der Bildungsmisere?
Christa Goetsch
ifo Schnelldienst, 2008, vol. 61, issue 19, 15-18
Abstract:
Ergänzend zu den Beiträgen im ifo Schnelldienst 17/2008 stellt Christa Goetsch, Senatorin für Schule, Berufs- und Weiterbildung der Freien und Hansestadt Hamburg, die Bildungspolitik des Hamburger Senats vor. Ab 2010 wird eine neue Schulstruktur deutlich über die Grenzen der dreigliedrigen Sekundarstufe hinausgehen. Sie setzt an die Stelle der vierjährigen Grundschule eine bis zur sechsten Jahrgangsstufe reichende Primarschule, die auf die positiven Auswirkungen der Heterogenität setzt. Die ab Jahrgangsstufe 7 folgenden Stadtteilschulen und Gymnasien führen beide zur Hochschulreife. Das Gymnasium vergibt regelhaft die Hochschulreife nach der Jahrgangsstufe 12, die Stadtteilschule nach der Jahrgangsstufe 13. Auf dem Weg zu dieser neuen Schulstruktur ab 2010 erfolgte im Juli dieses Jahres der Bürgerschaftsbeschluss, an den Hamburger Haupt- und Realschulen ab sofort keine isolierten Hauptschulklassen mehr einzurichten, sondern Haupt- und Realschüler, wie in den integrierten Haupt- und Realschulen, gemeinsam zu unterrichten.
Keywords: Allgemeinbildende Schule; Schule; Bildungspolitik; Hamburg; Deutschland (search for similar items in EconPapers)
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Date: 2008
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