Klimawandelinduzierte Verletzlichkeitsanalyse von Unternehmen und Branchen für 2030: Konzeptioneller Bezugsrahmen und empirische Befunde
Mahammad Mahammadzadeh
ifo Schnelldienst, 2013, vol. 66, issue 12, 37-44
Abstract:
Die deutschen Unternehmen sind bereits heute von Klimafolgen und Extremwetterereignissen betroffen. Unternehmen werden sich aber in Zukunft noch stärker auf die Auswirkungen des Klimawandels einstellen müssen. Sie erwarten, dass direkte und/oder indirekte Betroffenheit durch das Klimawandelphänomen bis 2030 zunehmen werden, und zwar in negativer Weise. Das geht aus einer bundesweiten Unternehmensbefragung durch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervor, die Mahammad Mahammadzadeh, IW, in diesem Beitrag vorstellt. Ob und inwieweit die negativen Betroffenheit auch zu einer Verletzlichkeit der Betroffenen führt bzw. führen könnte, hängt insbesondere von deren Anpassungskapazität der finanziellen, personellen, technologischen, infrastrukturellen, institutionellen und wissensbasierten Ressourcen und Kompetenzen sowie den bereits implementierten oder geplanten Anpassungsmaßnahmen zur Reduzierung der negativen Betroffenheit durch die Klimafolgen ab. Den Ergebnissen der Umfrage zufolge besteht derzeit bei jedem zweiten deutschen Unternehmen ein Bedarf an Anpassungsmaßnahmen, die sowohl die betriebliche Infrastruktur und Versicherung gegen die Klimafolgen und Extremwetterereignisse als auch Frühwarn- und Informationssysteme sowie Klimaberatungen und Klimarisikomanagement einschließen.
Keywords: Branchenentwicklung; Unternehmen; Klimaveränderung; Prognose; Deutschland (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: D21 Q51 Q54 Q56 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2013
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