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Target-Risiken ohne Euro-Austritte

Clemens Fuest and Hans-Werner Sinn

ifo Schnelldienst, 2018, vol. 71, issue 24, 15-25

Abstract: Die Target-Forderungen der Deutschen Bundesbank entstanden durch die Regeln des Eurosystems und der dadurch erzwungenen Kreditvergabe der deutschen an die übrigen europäischen Zentralbanken. Es gilt heute als unstrittig, dass diese Forderungen im Risiko stehen, sollten Target-Schuldner aus dem Eurosystem austreten. Doch wie steht es mit den Target-Risiken bei Fortbestand des Euro? Target-Salden implizieren auch dann für die Gläubigerstaaten reale Risiken. Besonders problematisch sind die Target-Risiken auch deshalb, weil sie den Handlungsspielraum der Politik begrenzen und die Überschussländer zwingen, sie mit immer wieder neu aufgesetzten Systemen der Gemeinschaftshaftung und der Umverteilung von Steuermitteln zumindest scheinbar im Zaum zu halten. Der Weg in die europäische Transferunion ist vorgezeichnet, wenn es nicht gelingt, die Target-Salden zu begrenzen. Clemens Fuest und Hans-Werner Sinn zeigen in ihrem Beitrag, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, Risiken aus Target-Salden zu begrenzen, ohne die Funktionsfähigkeit der Währungsunion und des gemeinsamen Kapitalmarktes damit zu beeinträchtigen.

Keywords: Zentralbank; Internationaler Zahlungsverkehr; Kreditrisiko; Eurozone; Target-Kredite; EZB (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: E52 F34 G01 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2018
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