Die ökonomischen Auswirkungen des Russlandembargos der EU
Timo Walter
ifo Schnelldienst, 2022, vol. 75, issue 08, 38-42
Abstract:
Anfang Juni 2022 einigten sich die EU-Mitgliedstaaten auf ein russisches Ölembargo über den Seeweg. Dies soll zu einem Rückgang der russischen Öllieferungen in die EU um zwei Drittel führen. Anhand eines quantitativen Handelsmodells untersucht Timo Walter, Universität Hohenheim, die wirtschaftlichen Folgen der Sanktionen. Dabei simuliert er drei Szenarien möglicher Sanktionsmaßnahmen. Die Resultate zeigen, dass das Ölembargo einer Erhöhung der Handelsschranken um 40% entspricht, was zu einem Rückgang des russischen BIP um 0,48% führen würde. Auch die EU wäre beeinträchtigt. Vor allem die osteuropäischen Länder würden aufgrund ihrer engen wirtschaftlichen Verflechtungen zu Russland am stärksten betroffen sein.
Date: 2022
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