Sektoraler Auslandsabsatz reagiert unterschiedlich auf Wechselkursveränderungen
Dorothea Lucke
DIW Wochenbericht, 2004, vol. 71, issue 39, 575-581
Abstract:
Die deutsche Wirtschaft wickelt gut 40 % ihres internationalen Warenhandels innerhalb des Euroraums ab. Dennoch ist sie von Veränderungen der Währungsrelationen betroffen, weil die Verflechtung der Weltwirtschaft noch immer zunimmt und Wechselkursveränderungen des Euro auch den Wettbewerb im EUBinnenmarkt prägen. Doch gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen. Insbesondere im Fahrzeugbau, in der Bekleidungsindustrie und im Holzgewerbe hat die preisliche Wettbewerbsfähigkeit einen maßgeblichen Einfluss. Produzieren die Unternehmen wie im Fahrzeugbau weltweit, kompensieren sich Umsatzverluste und -gewinne infolge von Veränderungen der Währungsrelationen zumindest teilweise. Mittelständische Unternehmen, die nicht weltweit vertreten sind - von ihnen ist der deutsche Maschinenbau geprägt -, können den Folgen von Wechselkursveränderungen dagegen nur durch weitere Spezialisierung entgegenwirken.
Date: 2004
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