Die Internationalisierung des chinesischen Renminbi: eine Chance für China
Olaf Stier,
Kerstin Bernoth () and
Alexander Fisher
DIW Wochenbericht, 2010, vol. 77, issue 20, 10-15
Abstract:
China hat erste Schritte unternommen, die auf eine Internationalisierung des Renminbi hindeuten. So hat das Land vorsichtige Maßnahmen zur Öffnung der Kapitalbilanz getroffen und 2005 Währungsschwankungen innerhalb einer engen Bandbreite zugelassen. Die Nutzung von Hongkong als Prüfstein für eine Internationalisierung des Renminbi ermöglicht die Entwicklung eines Offshore-Renminbi-Marktes. In diesem Zusammenhang bedeutete die stillschweigende erneute Anbindung des Renminbi an den US-Dollar im Jahr 2008 einen Rückschritt auf dem Wege der Internationalisierung. Statt den Renminbi erneut an eine fremde Währung zu binden, sollte China die Bandbreite für den Handel mit dem Renminbi allmählich vergrößern. Eine unabhängige Geldpolitik und ein freier Devisenhandel sind zwei der Eckpfeiler eines modernen Finanzwesens. Die Liberalisierung der Kapitalbilanz ist ein gradueller Prozess und sollte Hand in Hand mit der Etablierung eines starken chinesischen Finanzsektors gehen. Sobald dieser ausländisches Kapital auf flexible, unabhängige Weise absorbieren kann, hat der Renminbi gute Chancen, sich zu einer angesehenen internationalen Währung zu entwickeln.
Keywords: Internationalization; Renminbi; Reserves; Currency regime; Monetary policy (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: E42 E50 F30 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2010
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