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Realeinkommen steigen, Quote der Niedrigeinkommen sinkt in einzelnen Altersgruppen

Markus Grabka and Jan Goebel

DIW Wochenbericht, 2020, vol. 87, issue 18, 315-323

Abstract: Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist seit dem Jahr 2000 unter anderem durch eine verstärkte Zuwanderung um mehr als fünf Millionen gewachsen. Diese positive Entwicklung schlägt sich auch in den Einkommen der privaten Haushalte nieder, die im selben Zeitraum um real gut zwölf Prozent im Schnitt stiegen. Davon profitieren seit 2013 nun fast alle Einkommenssegmente, seit 2015 auch das unterste Einkommensdezil. Die Ungleichheit der verfügbaren Einkommen und die Niedrigeinkommensquote stagnieren. Die Trends unterscheiden sich aber in Abhängigkeit vom Migrationshintergrund: In der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund ist die Niedrigeinkommensquote seit 2008 auch in den Jahren der gestiegenen Zuwanderung faktisch unverändert beziehungsweise in verschiedenen Altersgruppen sogar rückläufig. Bei Personen mit direktem Migrationshintergrund ist die Quote im Zuge der jüngsten Migrationswellen aber auf zuletzt rund 30 Prozent deutlich gestiegen, obwohl sich erste Erfolge der Integration der Geflüchteten in den Arbeitsmarkt zeigen. Hier bedarf es also weiterhin Anstrengungen, Zugewanderte bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Keywords: Income inequality; poverty; SOEP (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: D31 I31 I32 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2020
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