DIW-Konjunkturprognose: Weltwirtschaft wächst robust – Deutschlands Erholung verzögert sich weiter
Timm Bönke,
Guido Baldi,
Hella Engerer,
Pia Hüttl,
Konstantin A. Kholodilin,
Frederik Kurcz,
Violetta Kuzmova-Anand,
Theresa Neef,
Laura Pagenhardt,
Werner Roeger,
Marie Rullière,
Jan-Christopher Scherer,
Teresa Schildmann,
Ruben Staffa and
Kristin Trautmann
DIW Wochenbericht, 2024, vol. 91, issue 10, 145-156
Abstract:
Die noch erhöhte Inflation sowie die schwache Binnen- und Auslandsnachfrage, die die deutsche Wirtschaftsleistung schon im vergangenen Jahr belastet haben, werden wohl auch das laufende erste Quartal im Minus enden lassen. Die in Deutschland und im gesamten Euroraum deutlich sinkende Inflation, die sich wieder dem Zwei-Prozent-Ziel der Europäischen Zentralbank annähert, lässt eine Zinswende im Frühsommer erwarten. Die abflauende Preisdynamik und die sich verbessernden Finanzierungsbedingungen dürften sowohl den privaten Konsum als auch die Unternehmensinvestitionen im Jahresverlauf etwas ankurbeln. Dennoch bleibt zunächst viel Unsicherheit, insbesondere über die weiteren wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, was die Haushalte und Unternehmen noch zurückhaltend agieren lässt. Zusätzlich fehlen sowohl fiskalpolitische Impulse als auch die stützende Nachfrage aus dem Ausland. Daher wird das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in diesem Jahr wohl stagnieren und – getragen durch privaten Konsum und öffentliche Ausrüstungsinvestitionen – im kommenden Jahr mit 1,2 Prozent deutlicher zulegen. Die Weltwirtschaft wird sich weiterhin robuster als Deutschland entwickeln. Sie wächst voraussichtlich in diesem und im kommenden Jahr um jeweils 3,5 Prozent, was nach und nach auch die deutschen Exporte stärken dürfte.
Keywords: Business cycle forecast; economic outlook (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: E32 E66 F01 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2024
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