DIW-Konjunkturprognose: Industrie stottert weltweit – Deutsche Wirtschaft stagniert
Geraldine Dany-Knedlik,
Nina Maria Brehl,
Hella Engerer,
Angelina Hackmann,
Pia Hüttl,
Konstantin A. Kholodilin,
Frederik Kurcz,
Laura Pagenhardt,
Marie Rullière,
Jan-Christopher Scherer,
Teresa Schildmann,
Ruben Staffa and
Kristin Trautmann
DIW Wochenbericht, 2024, vol. 91, issue 36, 553-567
Abstract:
Die deutsche Wirtschaft tritt weiter auf der Stelle. Nachdem es zu Jahresbeginn noch so aussah, als spränge der Konjunkturmotor endlich an, gab es im zweiten Quartal einen kleinen Rückschlag. Obwohl die Einkommen steigen und die Inflation mittlerweile nahe der Zielmarke von zwei Prozent liegt, halten die Menschen in Deutschland ihr Geld zusammen. Da die schwächelnde Industrie die Investitionen und Exporte straucheln ließ, ist der Aufschwung erst einmal verschoben – in diesem Jahr dürfte die Wirtschaftsleistung insgesamt stagnieren. Ab dem Jahresende wird es dann aber wohl aufwärts gehen, für die Jahre 2025 und 2026 ist ein Wachstum von 0,9 beziehungsweise 1,4 Prozent zu erwarten. Hauptstütze dürfte der private Konsum sein, der zwar langsamer als erwartet steigen wird, aber dennoch Impulse gibt. Solche entfalten im Zuge weltweit weiter sinkender Zinsen auch der Außenhandel und die Investitionen. Die Weltwirtschaft ist weiter auf Erholungskurs, hat sich im zweiten Quartal aber ebenfalls etwas schwächer als im ersten Quartal entwickelt. Insbesondere das Wachstum in China ist etwas ins Stocken geraten. Auch in den USA gibt es Anzeichen für eine bevorstehende konjunkturelle Abkühlung. Nach 3,8 Prozent in diesem Jahr dürfte die Weltwirtschaft 2025 nur noch um 3,5 Prozent wachsen und sich erst 2026 wieder etwas dynamischer entwickeln.
Keywords: Business cycle forecast; economic outlook (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: E32 E66 F01 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2024
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