Einfluss der Eltern auf das Wohneigentum der Kinder ist immer noch hoch, geht aber zurück
Philipp M. Lersch,
Selçuk Bedük and
Enrico Benassi
DIW Wochenbericht, 2025, vol. 92, issue 44, 695-703
Abstract:
Wohneigentum ist in Deutschland weitaus weniger verbreitet als in den meisten anderen europäischen Ländern. Dieser Wochenbericht geht der Frage nach, inwieweit der Besitz von Wohnimmobilien hierzulande vom Eigentumsstatus der Eltern abhängt und wie sich der Zusammenhang über die Zeit verändert. Die Wohneigentumsquote ist in jüngeren Geburtskohorten deutlich geringer als in älteren Jahrgängen. Zudem nimmt die intergenerationale Mobilität Richtung Mietverhältnis zu: Häufiger wechseln erwachsene Kinder von Eltern mit Wohneigentum ins Mietverhältnis. Gleichzeitig wechseln Kinder aus elterlichen Mietverhältnissen seltener ins Wohneigentum. Folglich schwächt sich der relative Zusammenhang zwischen elterlichem Wohneigentum und dem Wohneigentum der Kinder über die Zeit deutlich ab. Chancenungleichheit beim Wohneigentum aufgrund des familiären Hintergrunds besteht in Deutschland aber weiterhin. Im europäischen Vergleich hängt in Deutschland der Wohneigentumsstatus der Kinder immer noch relativ stark von dem der Eltern ab. Um dem entgegenzuwirken, könnte ein Abbau von Eigenkapitalhindernissen für bestimmte Zielgruppen wie junge Familien sinnvoll sein.
Keywords: Housing; homeownership; social mobility (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: D14 D31 R31 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2025
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