Entfremdung und Ausgrenzung: Afrikas neuer Nationalismus in Zeiten der Globalisierung
Dirk Kohnert
EconStor Open Access Articles and Book Chapters, 2008, vol. 58, issue 2, 197-222
Abstract:
Der neue Nationalismus in Afrika und anderswo unterscheidet sich in Ursachen und Auswirkungen wesentlich von dem nationaler Unabhängigkeitsbewegungen der 1960er Jahre. Anders als der erste Nationalismus setzt der zweite weniger auf Einschluss denn auf Ausschluss von Bevölkerungsgruppen; Entfremdung, Xenophobie und deren politische Instrumentalisierung sind sein Fluch. Der neue Nationalismus wird maßgeblich geprägt durch die Folgen der Globalisierung und der auseinanderklaffenden Schere zwischen Arm und Reich. Die strukturellen Bedingungen von Nationalismus und Nationalstaat fallen heute typischerweise weiter auseinander. Denn der neue Nationalismus entsteht oft aus populistischen Basisbewegungen, die durchaus auch gegen die staatliche Politik gerichtet sein können. Dies verleiht ihm eine besondere soziale und politische Ambivalenz und Spreng-kraft.
Keywords: Nationalism; Alienation; xenophobia; Sub-Saharan Africa; Globalization; Transition (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: F5 I38 N47 O15 O17 P16 Z1 Z13 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2008
References: View references in EconPapers View complete reference list from CitEc
Citations: View citations in EconPapers (10)
Downloads: (external link)
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/118648/1/K ... us-Nationalismus.pdf (application/pdf)
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:zbw:espost:118648
Access Statistics for this article
More articles in EconStor Open Access Articles and Book Chapters from ZBW - Leibniz Information Centre for Economics Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by ZBW - Leibniz Information Centre for Economics ().