Lean Management und Kaizen in Japan
Marc Helmold
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Marc Helmold: IUBH Internationale Hochschule
Chapter 2 in Kaizen, Lean Management und Digitalisierung, 2021, pp 15-25 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Auf der Suche nach den Gründen für die Erfolge von Toyota und anderen japanischen Unternehmen waren die Manager der europäischen und amerikanischen Automobilhersteller in den 1970er-Jahren davon ausgegangen, dass die Erfolge auf unfairen Handelsvorteilen aufgrund der Andersartigkeit der japanischen Ökonomie und Gesellschaft beruhten. Mit der Veröffentlichung der Studie „The Machine that Changed the World“ des Massachusetts Institute of Technology (MIT) schien die Frage dann endgültig gelöst. Lean Management und schlanke Produktionsprozesse waren für ein innovatives, schlankes und erfolgreiches Wertschöpfungsmodell verantwortlich, welches das Leitbild der Massenproduktion weltweit ablösen würde, so wie die Massenproduktion einstmals die handwerkliche Produktion bis auf einige Relikte hatte verdrängen können. Begriffe wie Kanban, Kaizen oder Poka Yoke, die für eine neuartige Form der Produktions- und Arbeitsorganisation standen, waren mit einem Mal in aller Munde und galten bei den Top-Managern der Automobilindustrie als neues Exzellenzmodell, während sich in den Belegschaften zum Teil beträchtlicher Widerstand regte. In nicht wenigen Darstellungen wurde es dennoch als bloße Frage der Zeit betrachtet, bis das toyotistische das tayloristische Produktionsmodell von Ford abgelöst haben würde (Elis 2009).
Date: 2021
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DOI: 10.1007/978-3-658-32342-4_2
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