Wirtschaftsstrafrechtliche Erkenntnisse und Lehren aus dem Fall „Wirecard“ – ein Schlag ins Gesicht für die Compliance-Bemühungen deutscher Unternehmen?
Alexander Cappel () and
Christina Hund ()
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Alexander Cappel: Norton Rose Fulbright LLP
Christina Hund: Norton Rose Fulbright LLP
A chapter in Skandalfall Wirecard: Eine wissenschaftlich-fundierte interdisziplinäre Analyse, 2022, pp 413-435 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung „Compliance“ ist für einen Großteil deutscher Unternehmen schon lange kein fremdartiges Konstrukt mehr; ganz besonders nicht für DAX30-Unternehmen, die grundsätzlich über maßgeschneiderte Compliance Systeme verfügen, die tief in den Betrieb eingebettet sind und auch die hintersten Winkel der Organisation erfassen. Selbstverständlich verfügte auch Wirecard vordergründig über ein Compliance System, dass sich an den regulatorischen Anforderungen orientierte. Trotz eines solchen Systems kam es bei Wirecard zu so schwerwiegenden Manipulationen der Rechnungslegungsunterlagen, dass dies das Vertrauen in die Funktionsfähigkeit des deutschen Kapitalmarktes in noch nie da gewesener Weise erschütterte und die Glaubhaftig- und Funktionsfähigkeit der deutschen Aufsichts- und Kontrollmechanismen grundlegend infrage stellte.
Date: 2022
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DOI: 10.1007/978-3-658-35609-5_13
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