Social Media Manager: Der Netzwerker der Zukunft
Nico Lumma,
Stefan Rippler and
Branko Woischwill
Chapter 12 in Berufsziel Social Media, 2022, pp 55-78 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Social Media bleibt weiterhin wichtig. Das geht unter Anderem aus der globalen Studie von Hootsuite und We are Social hervor. Dem Digital 2021 Report zufolge gibt es in Deutschland rund 66 Millionen Social Media User. Im Hinblick auf die Gesamtbevölkerung entspricht das fast 80 Prozent. 1,5 Stunden täglich verbringen die User auf sozialen Netzwerken. Diesen Vorteil wissen Unternehmen zu nutzen. Auch, da Instagram, Facebook und Co., Menschen immer häufiger zum Kauf bewegen. Dies bestätigt beispielsweise die Global Consumer Insights Survey von PwC [12] aus dem Jahr 2019: Rund 61 Prozent der 21.000 befragten Verbraucher gaben an, sich in ihrer Kaufentscheidung von sozialen Netzwerken beeinflussen zu lassen. Entwicklungen wie diese zeigen, dass sowohl die Verantwortung als auch der Einfluss von Social Media Managern und Beratern stetig zunimmt. Social-Media-Experten haben heute einen messbaren Anteil am wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen. In einer Umfrage im Jahr 2020 gaben 31 % der 4050 Befragten an, direkt über Social Media Ads gekauft zu haben. Im Jahr zuvor waren es noch 21 %. Diese Entwicklung entspricht dem Trend, dass Verbraucher heute Werbung nicht mehr nur konsumieren, sondern mit Unternehmen, Menschen und Marken interagieren wollen. Der Boom von Influencern zeigt außerdem, dass Netzwerk-Effekte und Empfehlungsmarketing heute wichtiger sind als je zuvor. Social Media Manager sind dabei Vermittler zwischen Kunden, Produkt und Unternehmen. Während Berater vor allem im Vorfeld entsprechende Strategien ausarbeiten und Community Manager sich auf einen Bereich fokussieren, koordinieren Manager alle Social Media Prozesse und Strategien: Das bedeutet, sie koordinieren, steuern und überwachen die Social Media Marketing Aktivitäten der Firmen und verfolgen dabei die unterschiedlichsten Unternehmensziele: Von der Steigerung der Markenloyalität durch Interaktion (beispielsweise dank Facebook-Gewinnspielen) über Marktforschung, Produktentwicklung („Crowd Sourcing“) und Weiterempfehlung („Word of Mouth“) bis hin zu Kundenbindung, Umsatzsteigerung (kurz- und langfristig) oder gar zur Mitarbeitergewinnung und zur internen Kommunikation – das ergaben Studien von Millward Brown Optimor, der Universität St. Gallen und dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW).
Date: 2022
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DOI: 10.1007/978-3-658-38256-8_12
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