Deeskalation in Alltagseinsätzen
Clemens Lorei () and
Kerstin Kocab ()
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Clemens Lorei: Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit, Campus Gießen
Kerstin Kocab: Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit, Campus Gießen
A chapter in Handbuch Polizeipsychologie, 2023, pp 441-459 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Polizeiliches Handeln ist tagtäglich mit Konflikten oder sogar Gewalt verbunden. Polizeibeamt*innen geraten dabei alltäglich in Konfliktsituationen mit Bürger*innen. Professionelles polizeiliches Handeln versucht in solchen Situationen zu deeskalieren und Gewalt nur dann einzusetzen, wenn es nicht mehr vermeidbar ist. Kommunikation ist dabei das primäre Einsatzmittel. Unter Deeskalation ist jegliches Verhalten (verbale und nonverbale Kommunikation, taktische Maßnahmen etc.) zu verstehen, welches Konflikte nicht in Richtung einer Gewaltsteigerung (Austragen des Konflikts mit Gewalt) anfeuert, sondern diese Entwicklung stagnieren lässt oder umkehrt. Damit sind alle Maßnahmen eingeschlossen, die dies erreichen (können). Für polizeiliche Alltagseinsätze existieren etliche Techniken bzw. Strategien zur Deeskalation, welche in diesem Beitrag beschrieben werden. Diese Deeskalationsmöglichkeiten wie auch Trainings zum Erlernen und Üben von Deeskalation sind jedoch bisher nur wenig empirisch fundiert. Evaluationsergebnisse dazu werden im Beitrag dargestellt. Neben der Kenntnis entsprechender Maßnahmen erscheinen weitere Faktoren bedeutsam, dass Deeskalation stattfindet und wirksam ist.
Date: 2023
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DOI: 10.1007/978-3-658-40118-4_22
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