Organisation und Macht. Soziologische Perspektiven
Thomas Matys ()
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Thomas Matys: FernUniversität in Hagen
Chapter Kapitel 4 in Organisationale Machtbeziehungen im Wandel, 2023, pp 47-63 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Der Beitrag behandelt das Phänomen der organisationalen Macht. Unterstellt, dass Organisation ein historisches Konstrukt zur Allokation von Ressourcen sowie zur systematischen Verfestigung sozialer und individueller Machtbeziehungen ist und dass eine grundsätzliche „Herrschaft durch Organisation“ besteht, werden zunächst klassische organisationale Machtkonzepte vorgestellt. Diese gehen im Grunde davon aus, dass sich Herrschende und Beherrschte in jeder Organisation kategorial gegenüberstehen. Sodann werden Organisationstheorien angeführt, die einen Wandel hin zu einem relationalen und prozesshaften Machtbegriff anzeigen. Gegen Ende wird auf die Verengung organisationaler Machtbeziehungen auf „Erwerbsarbeit“ eingegangen und bspw. Care- und Plattformarbeit als ebenso machtkonstitutiv begriffen. Mit bspw. Künstlicher Intelligenz finden auch neueste machtgenerierende Entitäten Erwähnung. Organisation als Modus scheint alternativlos geworden zu sein. Die Abschaffung dieses Modus ist aber wohl alles andere als einfach.
Date: 2023
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DOI: 10.1007/978-3-658-42092-5_4
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