Einführung in Kanban
Ursula Kusay-Merkle ()
Chapter Kapitel 18 in Agiles Projektmanagement im Berufsalltag, 2021, pp 253-266 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Kanban wurde ursprünglich in der Produktion eingesetzt. Heute wird es auch in der Wissensarbeit angewandt. Durch Kanban werden die Arbeitsmenge und der Fluss der Arbeit sichtbar und steuerbar gemacht. Gleichzeitig folgt Kanban einfachen Regeln und ist relativ einfach zu implementieren. Kanban kennt Werte wie Transparenz, Balance, Respekt usw. Es beruht auf vier GrundprinzipienKanbanGrundprinzipien: Starte mit dem, was du jetzt machst. Verfolge inkrementelle, evolutionäre Veränderung. Respektiere initial Prozesse, RollenRolle, Verantwortlichkeiten und Jobtitel. Fördere LeadershipLeadership auf allen Ebenen in der Organisation. Die sechs Praktiken wurden bereits im vorhergehenden Kapitel vorgestellt, wie z. B. „Mache Arbeit sichtbar“. Aber wie gehören Werte, Grundprinzipien und Praktiken zusammen? Dies will dieses Kapitel beleuchten. Bei einem Kanban-System geht es nicht nur um die Mechanik, sondern vor allem auch um eine Arbeitskultur. Für die Steuerung der Durchführung wird hier Kanban vorgestellt. David J. Anderson und Andy Carmichael beschreiben Kanban so: Es beschäftigt sich mit dem Design, Management und der Verbesserung des ArbeitsflussesArbeitsfluss (Flow SystemsFlow System) für die Wissensarbeit [1] (Abb. 18.1). Abb. 18.1 Der Arbeitsfluss Für die Darstellung von Kanban in diesem Buch gibt es mehrere Gründe: Kanban arbeitet nicht mit einer festen Taktung und ist daher flexibler bei schwankendem Arbeitsvolumen oder sich rasch ändernden Prioritäten. Auf einem Kanban Board können nicht nur ein Projekt abgebildet werden, sondern beispielsweise auch andere Aufgaben. Dadurch kann die Gesamtbelastung sichtbar gemacht und damit besser gesteuert werden. Der Fokus liegt auf dem Fluss der Arbeit: „Stop starting, start finishingStop starting, start finishing“. Von der Begrenzung der angefangenen Arbeit mithilfe eines WIP-Limits profitiert die Produktivität. Der Kontextwechsel, das Context Switching von einem Thema zum anderen wird reduziert. Feedback und kontinuierliche Verbesserung stärken die Effizienz und reduzieren Verschwendung: vermeidbare (Doppel-)Arbeiten, unnötige Meetings, unnötige Übergaben, Wartezeiten usw.
Date: 2021
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DOI: 10.1007/978-3-662-62810-2_18
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