Praktiken und Infrastrukturen gelebter Suffizienz
Jana Kühl
A chapter in Räumliche Transformation: Prozesse, Konzepte, Forschungsdesigns, 2019, pp 65-79 from ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft
Abstract:
Die Verringerung anthropogener Umweltbelastungen als Teil einer "Großen Transformation" ist eine zentrale Herausforderung unserer Zeit. Doch stehen die Ambitionen diesbezüglich im Widerspruch zu einem konsumistischen Selbstverständnis westlicher Gesellschaften. Um eine Transformation anzustoßen, können Praktiken gelebter Suffizienz, wie sie bereits in Ansätzen zu finden sind, als Vorbilder zur Ausgestaltung sozialer Innovationsprozesse herangezogen werden. Ausgehend von alternativen Wohn- und Lebenskonzepten können ressourcensparende Lebensweisen abseits etablierter Lebenskonzepte identifiziert werden. Von ihnen lassen sich mentale Infrastrukturen ableiten, die alternative Lebensweisen motivieren, sowie Bedarfe an Infrastrukturen schlussfolgern, die Suffizienz ermöglichen.
Keywords: Suffizienz; nachhaltige Lebensweisen; soziale Innovation; Alltagspraktiken; Go-Along; Sufficiency; sustainable lifestyle; social innovation; mundane practices (search for similar items in EconPapers)
Date: 2019
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