Kultur- und Kreativwirtschaft: Mehr als Software?
Franz Flögel,
Stefan Gärtner and
Jürgen Nordhause-Janz
No 02/2011, Forschung Aktuell from Institut Arbeit und Technik (IAT), Westfälische Hochschule, University of Applied Sciences
Abstract:
Kultur und Kreativität als Wirtschaftsfaktoren stehen seit Jahren im Zentrum der Politik. Grund dafür ist u.a., dass sich die Kultur- und Kreativwirtschaft als (neu wahrgenommene) Querschnittsbranche im Hinblick auf Beschäftigte und Umsatz gesamtwirtschaftlich in den letzten Jahren positiv entwickelt hat. Bei einer detaillierten Betrachtung wird allerdings deutlich, dass die positive Entwicklung vor allem durch die Softwareindustrie, die vor allem aufgrund statistischer Abgrenzungsungenauigkeiten als Teil der Branche zählt, getragen wurde. Dass in den meisten Regionen daher nicht zu erwarten ist, dass die Kultur- und Kreativwirt-schaft einen selbsttragenden Aufschwung induzieren kann, bedeutet aber keinesfalls, dass Kultur und Kreativität für die Regionalpolitik unerheblich sind. Auch strukturschwache Regionen sollten sich in diesem Feld positionieren und dabei die Vernetzung zu regionalen Wertschöpfungsketten beachten.
Date: 2011
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