Wohngeld - quo vadis? Wie die Vorteile erhalten bleiben können
Ralph Henger,
Judith Niehues and
Maximilian Stockhausen
No 22/2026, IW-Kurzberichte from Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute
Abstract:
Seit der Wohngeld-Plus-Reform 2023 steht das Wohngeld verstärkt in der Kritik. Durch die zeitgleiche Stärkung des Kinderzuschlags hat sich für Familien bei einer kombinierten Inanspruchnahme mit dem Kinderzuschlag der Einkommensbereich vergrößert, in dem eine Arbeitsausweitung kaum oder gar nicht zu einem höheren verfügbaren Einkommen führt. Die Kritik ist insgesamt berechtigt, jedoch liegen die Ursachen nicht allein am Wohngeld, sondern am Transfersystem insgesamt und einer mangelhaften Abstimmung der vorrangigen Leistungen untereinander. Reformvorschläge sollten daher auf diese Problematik fokussieren und nicht darauf abzielen, das Wohngeld mit seiner Systematik abzuschaffen. Leider zeigt sich, dass in der aktuellen Debatte über mögliche Reformen die erhebliche wohnungspolitische Bedeutung des Wohngelds nicht ausreichend berücksichtigt wird. Schließlich ist es das einzige Instrument, das Haushalten hinreichende Anreize setzt, ihren Wohnkonsum nicht ungeachtet der Kosten auszuweiten.
Date: 2026
New Economics Papers: this item is included in nep-ger
References: Add references at CitEc
Citations:
Downloads: (external link)
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/339629/1/1967143773.pdf (application/pdf)
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:zbw:iwkkur:339629
Access Statistics for this paper
More papers in IW-Kurzberichte from Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by ZBW - Leibniz Information Centre for Economics ().