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Elektrolyse: Wasserbedarf kein beschränkender Faktor, Wasserstoffnetz entscheidend

Dana Kirchem, Leonard Bösch, Astrid Cullmann and Franziska Holz

DIW Wochenbericht, 2025, vol. 92, issue 32/33, 495-505

Abstract: Zur Herstellung von strombasiertem Wasserstoff mittels Elektrolyse wird neben Strom auch Wasser benötigt. Während sich die öffentliche Diskussion derzeit vor allem auf die Stromseite konzentriert – insbesondere auf die Herkunft des erneuerbaren Stroms – wird der Wasserbedarf häufig vernachlässigt. Deutschland gilt grundsätzlich als wasserreiches Land. Dennoch kann es, insbesondere infolge des Klimawandels, regional und saisonal zu „Wasserstress“ kommen. Einige Regionen in Deutschland, die ein hohes Potenzial für die Erzeugung erneuerbaren Stroms und Wasserstoffs durch Elektrolyse haben, können möglicherweise von Wasserstress betroffen sein. Dieser Bericht zeigt anhand von Modellergebnissen für den Stromsektor in den deutschen Bundesländern im Jahr 2030, dass potenzieller Wasserstress kein Hindernis für die heimische Elektrolyse darstellen wird, die optimale Standortwahl für Elektrolyseanlagen aber beeinflussen kann. Wesentliche weitere Faktoren bei der Standortwahl sind die regionale Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien und überregionalen Wasserstoffnetzen. Daher sollte der Aufbau des von der Politik beschlossenen Wasserstoffkernnetzes zügig vorangetrieben werden. Außerdem bedarf es mehr Transparenz im Wassersektor bezüglich Wasserentnahmen und -entgelten.

Keywords: hydrogen; water electrolysis; water stress (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: L95 Q25 Q42 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2025
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Page updated 2025-08-14
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