Energiepreiskrise: Die geplanten finanziellen Entlastungen dürften das Arbeitsangebot nur wenig beeinflussen
Kerstin Bruckmeier and
Jürgen Wiemers
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Kerstin Bruckmeier: Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany
Jürgen Wiemers: Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany
IAB-Forum, 2023, vol. 2023, issue 01|Jan, 1-16.01
Abstract:
"Anfang September 2022 hat sich die Regierungskoalition mit dem dritten Entlastungspaket auf weitere Maßnahmen verständigt, um Haushalte und Betriebe angesichts des Energiepreisschocks zu unterstützen. Haushalte mit geringem Einkommen dürften vor allem durch das höhere Bürgergeld und die Wohngeldreform überproportional profitieren. In der öffentlichen Debatte wird häufig die Befürchtung geäußert, dass durch das höhere Leistungsniveau im Bürgergeld ein hinreichender Lohnabstand nicht mehr gegeben ist, sodass sich Arbeit für Geringverdienende nicht mehr lohnt. Simulationsrechnungen zeigen jedoch, dass sich das höhere Bürgergeld im Zusammenspiel mit anderen Maßnahmen nicht negativ auf das Arbeitsangebot von Geringverdienenden auswirkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Keywords: Bundesrepublik Deutschland; Auswirkungen; Bürgergeld; Einkommenseffekte; Energiekosten; Energiekrise; Haushaltseinkommen; Kindergeld; Kindergeldzuschlag; Krisenmanagement; Leistungshöhe; Lohnabstandsgebot; Nettoeinkommen; private Haushalte; Geringverdiener; Reformpolitik; Arbeitsanreiz; Steuerentlastung; Steuerprogression; Arbeitskräfteangebot; Verteilungseffekte; Wohngeld; 2019-2023 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2023-01-16
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https://doi.org/10.48720/IAB.FOO.20230116.01
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DOI: 10.48720/IAB.FOO.20230116.01
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