Psychologie der Eigensicherung – revisited
Swen Koerner (),
Mario S. Staller () and
Benjamin Zaiser ()
Additional contact information
Swen Koerner: Abteilung für Trainingspädagogik und Martial Research
Mario S. Staller: Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen
Benjamin Zaiser: University of Liverpool
A chapter in Handbuch Polizeipsychologie, 2023, pp 357-377 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Eigensicherung bezieht sich im Kern auf den Selbstschutz von Polizistys. Das zentrale Bezugsproblem von Eigensicherung ist Gewalt. Hierzulande wird polizeiliche Eigensicherung seit über 20 Jahren vor allem als Psychologie der Eigensicherung konzipiert und trainiert. Eigensicherung tritt darin auf als Antwort auf eine von außen auftretende Gefährdung durch Gewalt. Inzwischen häufen sich allerdings gerade psychologische und sozialwissenschaftliche Indizien dafür, dass Eigensicherung in dieser Form paradoxerweise zur Eigengefährdung von Polizistys beitragen könnte. Ausgehend von der bisherigen Konzeption argumentiert der Beitrag für ein sehr grundsätzliches Verständnis: Eigensicherung begründet sich sehr grundsätzlich aus der Auftrags- und Interaktionsstruktur der Tätigkeit von Polizistys – und eben nicht grundsätzlich als Reaktion auf externe Gewalt gegen Polizistys. Aus diesem Grund umfasst polizeiliche Eigensicherung grundsätzlich ein sehr breites Verhaltensspektrum – und eben nicht nur eine in Wachsamkeit und Reaktionsbereitschaft aufgehende Survivability im Angesicht externer Gefahren. Für das Training von Eigensicherung resultiert daraus eine sehr grundsätzliche Neuorientierung.
Date: 2023
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DOI: 10.1007/978-3-658-40118-4_18
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