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Digitalisierung in Prävention und Rehabilitation

Christopher Grieben (), Anna Lisa Martin-Niedecken () and Niels Nagel ()
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Christopher Grieben: FHAM
Anna Lisa Martin-Niedecken: Züricher Hochschule der Künste
Niels Nagel: ISM

Chapter 10 in Digitale Gesundheit in Deutschland, 2025, pp 117-128 from Springer

Abstract: Zusammenfassung Die Integration digitaler Technologien in Prävention und Rehabilitation verbessert administrative Prozesse und optimiert die Teilnehmenden- und Patientenbetreuung durch personalisierte und effektivere Maßnahmen. Beide Bereiche sind entscheidend für die Stabilisierung der Gesundheitsversorgung in Deutschland und werden kurative Strukturen entlasten. Die Digitalisierung treibt gesellschaftlichen Wandel voran und wachst dynamisch, insbesondere zur Bewältigung des Fachkräftemangels in Rehabilitation und Prävention. Die Potenziale der Digitalisierung im Gesundheitswesen sind beträchtlich: orts- und zeitunabhängige Angebote, niedrigschwelliger Zugang, qualitative Verbesserung durch personalisierte Daten sowie Ökonomisierung und Demokratisierung des Gesundheitssektors. Datenschutz bleibt dabei eine zentrale Herausforderung. Die Einhaltung der Datenschutz- Grundverordnung ist essenziell, um den Schutz persönlicher und sensibler Gesundheitsdaten sicherzustellen und das volle Potenzial digitaler Gesundheitsleistungen auszuschöpfen. Für eine erfolgreiche Weiterentwicklung sollten regulatorische Hürden minimiert und ein innovationsförderndes Umfeld geschaffen werden. Eine branchenübergreifende Zusammenarbeit ist unerlässlich, wobei relevante Stakeholder wie Content-Agenturen, Sozialversicherungsträger und IT-Anbieter eine gemeinsame Sprache entwickeln und auch die Einbeziehung der Endnutzer in die Gestaltungsprozesse sicherstellen sollten. Diese interdisziplinären Kooperationen ermöglichen die effiziente, nutzerzentrierte Entwicklung und Implementierung innovativer, maßgeschneiderter Lösungen, die den modernen Gesundheitsanforderungen gerecht werden. Digitalisierung in der Prävention und Rehabilitation wird die Gesundheitsversorgung grundlegend verändern. Dabei spielt nicht nur die fortlaufende technologische Weiterentwicklung eine entscheidende Rolle, sondern auch die Akzeptanz seitens der Therapieeinrichtungen und der Endverbraucher. Diese Akzeptanz ist ein wesentlicher Faktor für den Erfolg und die breite Implementierung digitaler Gesundheitslösungen.

Date: 2025
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DOI: 10.1007/978-3-658-47498-0_10

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