Tarifliche Öffnungsklauseln: Verbreitung, Inanspruchnahme und Bedeutung
Susanne Kohaut and
Claus Schnabel
No 41, Discussion Papers from Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg, Chair of Labour and Regional Economics
Abstract:
Bei einer repräsentativen Befragung im Rahmen des IAB-Betriebspanels 2005 gaben 13 Prozent der Betriebe mit Tarifbindung an, dass für sie Öffnungsklauseln im Tarifvertrag bestehen (viele weitere wussten darüber nicht Bescheid). Rund die Hälfte dieser Betriebe hatte davon Gebrauch gemacht. Unter den genutzten Öffnungsklauseln dominierten solche zur Arbeitszeitanpassung, während Öffnungsklauseln zur Absenkung der (nominalen oder realen) Entlohnung deutlich seltener in Anspruch genommen wurden. Betriebe mit einer guten oder sehr guten Ertragslage machten seltener Gebrauch von Öffnungsklauseln beider Art. Durch eine bessere Aufklärung der Betriebe über bestehende Öffnungsklauseln sowie durch deren verstärkte Einführung könnten die Tarifparteien die Akzeptanz des deutschen Lohnfindungssystems verbessern und die Tarifflucht bremsen.
Keywords: Öffnungsklausel; Tarifpolitik; Lohnsenkung; Arbeitszeit (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: J30 J50 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2006
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